Freitag, 8. Oktober 2010

Freitagsfüller

Vom Scrapbooking Online Magazin habe ich mir diesen Freitagsfüller gemopst.

Die Vorgaben sind in fett geschrieben und meine Ergänzungen in normaler Schrift:

1.  Wenn ich morgen im Lotto gewinnen würde, gehe ich erstmal shoppen .
2.  Kastanien sammeln ist das Beste an kalten Herbstabenden .
3.   Im Kino  esse ich immer gesalzenes Popcorn.
4.   Morgen muss ich auch arbeiten, aber ich habe keine Lust dazu .
5.  Zum Wachwerden brauche ich Kaffee.
6.   Das wird mir alles zuviel. (Stimmt nicht, aber mir viel einfach nichts anderes ein!)
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Feierabend, morgen habe ich nichts geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Familie essen gehen!


.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Das schönste Lesezeichen ;-)

Habt ihr schon einmal so ein schönes Lesezeichen gesehen?
Naja, wahrscheinlich schon.
Aber für mich ist es das schönste bibliophile Vergissmeinnicht auf der ganzen Welt! Es ist nämlich das erste Lesezeichen, das mein fast dreijähriger Sohn mir gebastelt hat. Und deswegen ist es etwas ganz besonderes ;-)

Montag, 4. Oktober 2010

Die Weihnachtsgeschichte von Renate Cossmann


Diese Erzählung handelt von der wohl berühmtesten Weihnachtsgeschichte der Welt. In klaren und verständlichen Sätzen erfahren die Kinder hier, wie Maria und Josef wegen einer Volkszählung nach Bethlehem reisen und dort Jesus Christus in einem Stall geboren wird.

Schöne, kindgerechte Zeichnungen lockern das ganze Buch auf und laden zum längeren Betrachten und nacherzählen ein. In den detailreichen Bildern gibt es täglich neues zu entdecken, wobei die stabilen Pappseiten auch schon von kleinen Kinderhänden gut gegriffen werden können.
Das Landschaftsrelief ist ein besonderes Highlight. Durch jede umgeschlagene Seite baut sich langsam ein 3-D-Effekt auf.
Bleibende Details fördern den Widererkennungswert und das „Begreifen“. 


Einzige Kritik an diesem stimmungsvollen Buch: Es wurden die Weihnachtsgeschichten nach Lukas und Matthäus durcheinander gewürfelt.
Während diese Nacherzählung mit der Weihnachtsgeschichte nach Lukas beginnt, endet sie mit der Nacherzählung der Weihnachtsgeschichte nach Matthäus. Es ist nicht richtig, das die Hirten mit der frohen Botschaft der Engel UND die Heiligen Drei Könige zusammen in einer Geschichte vorkommen. Hier muss jeder für sich entscheiden ob ihm dieses Detail wichtig ist oder nicht.

Das schöne, bunte Cover zeigt eine Szene aus der Geschichte der biblischen Weihnachtsgeschichte und gewährt einen ersten Eindruck auf die wunderschönen Zeichnungen. Auffallend ist der funkelnde Stern aus glänzender Goldfolie, der nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt.


Fazit: „Das Wunder der heiligen Nacht“ wurde in diesem Buch kindgerecht erzählt und liebevoll bebildert. Wer seinen Kindern also auch in der heutigen Zeit begreifbar machen will, das Weihnachten noch eine andere Bedeutung als Geschenke und der Weihnachtsmann hat, der ist mit diesem Buch für 3-5 jährige gut beraten.

Mein Dank geht an arsEDITION, für die Überlassung des Rezensionsexemplars!

Sonntag, 3. Oktober 2010

Stöckchen

Von The-Lines-Between habe ich mir einfach mal dieses Buch-Stöckchen geklaut.

Die Regeln:

1. Schnapp dir ein Buch, das mindestens 123 Seiten hat.
2. Schlag das Buch auf Seite 123 auf.
3. Lies die ersten fünf Sätze auf dieser Seite und poste die drei darauffolgenden.

Das Buch: Renegat. Der Sohn des Sehers 3 von Torsten Fink

Sätze 6-8 auf Seite 123:
"Habt ihr euch nicht gefragt, warum diese Zauberer euch die Antwort für Eri vorgesagt haben? Und sollte es nicht unter eurer Würde sein, das nachzuplappern, was andere euch einflüstern?"
"Aber es sind Zauberer, große Zauberer", erwiderte der Unscheinbare, als sei damit alles gerechtfertigt.


So, ich hoffe Anka kann gut fangen. Denn ihr werfe ich dieses Stöckchen als nächstes zu ;-)

Samstag, 2. Oktober 2010

Ich will dich nicht töten - Dan Wells


John ist ein Teenager. Und er ist nicht normal! Nachdem John schon zwei Dämonen tötete, sucht er nun eine Dämonin namens Niemand, um auch sie umzubringen. Da Niemand sich aber in jeder Menschengestalt verstecken kann, setzt John sein ganzes Profiler-Wissen ein um sie zu finden. Doch erfolglos. Immer fehlt ihm ein kleines Puzzlestück um Niemand zu finden. Auch Marci, seine neue Freundin – und Tochter eines Polizisten – kommt nicht wirklich mit den Ermittlungen weiter. Währenddessen tötet nicht nur Niemand scheinbar wahllos Bürger der Stadt, auch die Mädchen an Johns Schule begehen reihenweise Selbstmord.

„Ich will dich nicht töten“ ist der dritte Teil um den Serienkillerbesessenen Jungen John.
Die ersten beiden Teile der Trilogie habe ich zwar nicht gelesen, dennoch konnte ich mich gut in die Geschichte einfühlen und hatte nicht das Gefühl, das mir viele Informationen fehlen würden.

John erzählt auf faszinierende Weise in der Ich-Perspektive von seinen Gedankengängen. Ich liebe seine ganz eigene, soziopathische Erzählweise. Er ist nicht der typische Junge, der unter einer Persönlichkeitsstörung leidet und ein wenig irre ist. Nein, irgendwie ist John trotz allem ein sympathischer Junge. Er liebt die Abgründe der menschlichen Seele, kann aufgrund seiner psychischen Störung keine Empathie empfinden und genießt den Anblick toter Menschen. Doch trotz all dem will er normal leben und die Menschen seiner Stadt vor den Dämonen beschützen. Ein Charakter also, der weder rein weiß, noch rein schwarz ist.

Die Handlung selbst hat mich vom ersten Augenblick an gefesselt. Der flüssige Schreibstil lässt sich sehr gut lesen. Jedoch hat mich der unebene Buchschnitt gestört. Er sieht zwar im ersten Moment gut aus, doch die hervorstehenden Seiten nutzen sich viel schneller ab. Vor allem wem man das Buch auch mal in eine Tasche steckt um es in der Bahn, beim Arzt oder auf der Arbeit zu lesen. Auch trügt der Schein der Buchdicke. Da die Seitenabstände recht groß sind und es vor jedem neuen Kapitel ein bis zwei leere Seiten und dazu eine Seite lediglich mit der Kapitelzahl gibt, hat man gut 60 Seiten weniger zu lesen, als man vorher vielleicht denkt.

Die Umschlagsgestaltung passt dafür optisch perfekt zu den beiden ersten Teilen. Der Titel „Ich will dich nicht töten“ ist geprägt und sieht etwas verschmiert aus. Außerdem nimmt er fast den gesamten Raum ein. Der Hintergrund ist einfach dunkelrot gehalten und sieht dämonisch-blutig aus. Kaum wahrnehmbar ist dabei das Schuppenmuster.

Mir hat dieser Abschluss der Serkienkiller-Trilogie sehr gut gefallen. Die rund 25 Kapitel waren ohne Ausnahme fesselnd und spannend. Was mir zudem gut gefallen hat, ist, dass das Ende ganz anders ausfiel als ich es erwartete!  Auch die Spannung, wer der Dämon ist, wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Wer also vor toten Menschen und Dämonen keine Angst hat, der sollte unbedingt zu diesem Horror-Thriller greifen.


Info zum Autor:
Dan Wells, Anfang dreißig, studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit dem Erscheinen seines ersten Romans »Ich bin kein Serienkiller« hat der Horror ein faszinierendes neues Gesicht bekommen. Nach »Mr. Monster« ist nun mit »Ich will dich nicht töten« seine Trilogie um den jungen John Cleaver abgeschlossen.

 

Freitag, 1. Oktober 2010

Lesestatistik September 2010

Gelesene Bücher:

1. Das Vermächtnis der Sternenbraut. Unter dem Weltenbaum 5 – Sara Douglass
3. Thondras Kinder. Die Zeit der Sieben – Aileen P. Roberts
9. Ich will dich nicht töten – Dan Wells (Rezension folgt)

Gelesene Seiten gesamt: 2846

Dienstag, 28. September 2010

Das abenteuerliche Leben der Säbelzahntiger von Markus Paßlick


Die Geschichte beginnt damit, dass Paläontologen den Schädel eines Säbelzahntigers entdecken. Da stellt sich natürlich die Frage: „Wie sah das Leben der Säbelzahntiger damals wohl aus?“
Nachdem erst kurz die klimatischen Verhältnisse Deutschlands im Erdzeitalter des Altpleistozäns angerissen werden, begleiten wir einen Säbelzahntiger von seiner Geburt an bis zum Erwachsenenalter. Es werden Lebensgewohnheiten, Jagdgebiete, Beute und Feinde erklärt. Der Säbelzahntiger wird dabei nur von einem Impuls getrieben: Hunger. Auf seiner Reise begegnet er Wildpferden, Hyänen, Bisons, Nashörnern und anderen Tieren seines Zeitalters.

Spannend und anschaulich erzählt Markus Paßlick in diesem Buch über das Leben der Säbelzahnkatzen. Dabei ist „Das abenteuerliche Leben der Säbelzahntiger“ weder ein Märchen, noch ein reines Sachbuch. Es liegt irgendwo dazwischen. Wobei die wissenschaftlichen Fakten so kindgerecht erzählt werden, dass es  schon die Kleinsten verstehen und einfach nebenbei lernen.
Besonders ansprechend sind die enthaltenen Panoramaseiten zum Ausklappen. Hier kann man richtig in das prähistorische Gewimmel eintauchen und so einiges entdecken. Die lebensechten Zeichnungen begleiten uns im ganzen Buch. Sie sind nicht verharmlost und wunderbar auf die geschriebenen Worte abgestimmt.
Allerdings gab es zwei, drei Beschreibungen die selbst ich für Kinder etwas zu deftig fand, obwohl sie natürlich nur der Wahrheit entsprechen.

 „Als der Bison in Panik den Kopf dreht, durchtrennt der Säbelzahntiger mit einem gezielten Biss mit den Säbelzähnen die Halsschlagader und die Luftröhre seiner Beute.“

Ich kann mir vorstellen dass nicht jedes Kind mit diesen natürlichen, aber dennoch brutalen, Beschreibungen umgehen kann. Da sollten dann die Eltern entscheiden, ob das Buch schon geeignet ist.

Im Anhang des Buches befindet sich noch eine Doppelseite mit Fakten über Säbelzahnkatzen. Wann, wo und wie sie lebten; wie groß und schwer sie wurden. Auf einer Seite ist sogar die Zeichnung eine imponierenden Säbelzahntigerzahns in Originalgröße abgebildet.
Auf einer weiteren Doppelseite werden Tieres des Altpleistozäns in Kurzbiografien vorgestellt. Tiere, die vor einer Million Jahren bei uns lebten – z. B. das Etruskisches Nashorn, die Riesenhyäne und der Makake

Bei „Das abenteuerliche Leben der Säbelzahntiger“ handelt es sich um eine große Hardcoverausgabe. Das Cover ist umlaufend, nur durch einen Steifen „Tigerfell“ auf dem Buchrücken kurz unterbrochen. Der Titel glänzt in einer bronzefarbenen Schrift.
Und auch der Vorsatz ist passend zum Thema bedruckt: Mit Knochen, wie auf einer Ausgrabungsstätte.

Was mir an diesem Buch vor allem gefallen hat, war, dass die Tiere und ihr Verhalten genau so dargestellt wurden, wie sie in der Natur tatsächlich vorkamen. Nichts wurde beschönigt oder verniedlicht. Dies vermittelt Kindern den richtigen Eindruck dieser prähistorischen Geschöpfe – und nicht das vermenschlichte Verhalten, wie es in Büchern und Fernsehserien oft der Fall ist. Wer seinen Kindern also ein informatives, lehrreiches Buch schenken will, der ist mit „Das abenteuerliche Leben der Säbelzahntiger“ auf jeden Fall gut beraten.

Mein herzlicher Dank geht an den Coppenrath Verlag, für die Übersendung des Rezensionsexemplars!