Mittwoch, 22. Juni 2011

Zwischen Schatten und Licht - Melissa Marr

Sommerlicht 4

Gebundene Ausgabe: 352 Seiten

Verlag: Carlsen Verlag GmbH

ISBN: 978-3551582522

Originaltitel: Radiant Shadows



Devlin ist der Assassine Sorchas, der Königin des Lichts. Ihr, als Mutter-Schwester, hat er unabdingbare Treue geschworen und diese jahrhundertelang gehalten. Bis er eines Tage Ani umbringen soll. Halb Mensch, halb Dunkelelfe gehört sie zum Hof der Finsternis. Doch Ani hat etwas an sich, das Devlin um den Verstand bringt. Er verschont ihr Leben und hält dies sorgfältig vor seiner Königin geheim. Jahre später kreuzen sich ihre Wege erneut und beide merken, dass sie füreinander bestimmt sind. Eine Gefährliche Liebe zwischen Schatten und Licht beginnt, deren Wirkungskraft allein dem Geisterwesen Rae und den Eolas bekannt ist…

Bei „Zwischen Schatten und Licht“ handelt es sich um den vierten Teil der Sommerlicht-Serie von Melissa Marr.
Ich habe ja schon die ersten drei Teile der Serie gelesen und fühlte mich bei den ersten Zeilen sofort wieder mitten in die Geschichte katapultiert! Diesmal werden im Buch die Charaktere von Ani und Devlin näher beleuchtet. Besonders Devlin, als rechte Hand der Königin, finde ich total interessant.
Er wurde einst von Sorcha (der Ordnung) und Bananach (der Zwietracht) aus Erde und Magie erschaffen wurde, wodurch er die beiden Zwillinge als Mutter-Schwestern sieht.  Die Loyalität zu ihnen und die Liebe zu Ani bringt ihn in einen Zwiespalt, der eigentlich keine friedliche Lösung zulässt. Seine Liebe zur Hundselfe Ani stellt das ganze Elfenreich auf den Kopf.

Derweil trägt Rae eine große Bürde, weil sie um Devlins und Anis Zukunft weiß. Die Eolas zwangen sie jedoch zur Verschwiegenheit, wenn sie weiterhin als geisterhaftes Wesen im Elfenreich leben möchte. Und ihre besondere Gabe, die Träume von anderen zu betreten und zu manipulieren ist in diesem Roman von entscheidender Bedeutung.

Vom Sommer- und Winterhof, sowie von Ash liest man fast überhaupt nichts. Das stört aber kaum, da man in „Zwischen Schatten und Licht“ so endlich mal den Lichthof und den Hof der Finsternis besser kennen lernt. Nur von Seth liest man etwas mehr, da er für jeden der Höfe wichtig ist.

Der Schreibstil war wieder gewohnt lebendig und mitreißend. Da der Hof der Finsternis hier so eine große Rolle spielt und Devlin selbst teils aus Zwietracht und Krieg besteht, ist dieser Teil etwas düsterer als die vorherigen. Es passt aber zu den Protagonisten und macht die ganze Geschichte wilder und gefährlicher.
Lediglich der Perspektivwechsel war manchmal zu abrupt und dadurch verwirrend. Oftmals merkte ich erst nach ein paar Sätzen, das hier zum Beispiel nicht mehr aus Devlins Sicht erzählt wird, sondern aus Anis oder Raes.

Das Cover mit Spotlack passt optisch wieder perfekt zu den anderen Teilen, sowie zum Titel. Teils im Licht, teils im Schatten gelegen zeigt es Anis Gesicht in Großaufnahme. Vorherrschende Farbe ist auch hier wieder Lila. Im Bücherregal sieht es auf jeden Fall bestimmt wieder klasse aus!

Mir hat auch dieser Teil der Sommerlicht-Serie wieder gut gefallen. Es gefällt mir, das in jedem Buch andere Charaktere und Höfe ausgeleuchtet werden und Haupt- zu Nebencharakteren werden, während Nebencharaktere zu Protagonisten mutieren. Deswegen  liebe ich es, in Melissa Marrs Elfenwelt einzutauchen und kann dieses Buch (sowie die ersten drei Bände) jedem Mädchen nur ans Herz legen!


Hier kommt ihr zu einer Leseprobe KLICK

Autoreninfo:
Melissa Marr hat Literatur studiert und unterrichtet an verschiedenen Colleges sowie online.
Das hält sie aber nicht davon ab, in seltsamen Bars zu arbeiten, ständig auf Reisen zu sein und gleichzeitig über das nächste Tattoo nachzudenken. Im Moment lebt sie in der Nähe von Washington.

Mein Dank für das Rezensionsexemplar geht an den CarlsenVerlag und Buchbotschafter.de


Kommentare:

  1. Hallu.
    Auf die Rezi habe ich gewartet. :)
    War mir so unschlüssig, ob ich die Reihe weiter lese. Aber nun werde ich es mal versuchen.

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  2. Dann hoffe ich, das du viel Spaß beim Lesen hast!

    Liebe Grüße,
    Sarah

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